Fotografie Glossar

Fotografie Glossar

Diese Seite soll die wichtigsten Begriffe rund um die Fotografie erklären.

Aktuell ist das Glossar noch im Aufbau und an einigen Ecken sind erst die Überschriften vorhanden. Dies wird nach und nach erweitert.
Falls aus deiner Sicht etwas fehlt, kannst du mich gerne kontaktieren und ich werde das bei Gelegenheit nachführen.

AF=Autofokus

  • Heutzutage haben die meisten Kameras/Objektive einen automatischen Fokus. Das heisst, beim Drücken des Auslösers stellt die Kamera das Objektiv automatisch so ein, dass der gewählte Fokus-Punkt scharf abgebildet wird.
  • Siehe auch MF=Manueller Fokus

 

APS-C

  • Begriff wurde von Canon für Bildsensoren mit einer Grösse von ca 22.5mm * 15.0mm.
  • APS-C bezieht sich dabei auf das APS-Classic-Format, welches ein Seitenverhältnis von 3:2 hat.
  • Die Angabe ist nicht standardisiert und so haben unterschiedliche Anbieter andere Auslegungen davon. Nikons APS-C Format nennt sich DX und ist etwas grösser als die Version von Canon (23.2mm*15.4mm)
  • Der Crop-Faktor beträgt bei Canon 1.6 und bei Nikon (bzw. bei allen mir bekannten Herstellern ausser Canon) 1.5

 

Auflösung

  • Die Auflösung gibt an, wie viele Pixel im ganzen, oder in der Höhe und der Breite, ein Bild hat.
  • So kann z.B. die Nikon D750 Bilder mit einer Auflösung von gesamthaft 24.3 Megapixel (bzw. 6’016 Pixel in der Breite und 4’016 Pixel in der Höhe)
  • Meistens grenzen die verwendeten Objektive die „erkennbare“ Auflösung der Kamera etwas ein. Das heisst, dass das Bild zwar weiterhin die volle Pixelanzahl hat, die Pixel sich aber nicht klar unterscheiden lassen.

 

Belichtungszeit

  • Die Belichtungszeit gibt an, wie lange das Licht auf den Sensor gelangt.
  • Lange Belichtungszeiten
    • Mehr Licht
    • Bewegungen „verlaufen“ gewollt (z.B. Wasserfall mit verflossenem Wasserstrahl; Mitziehen bei einem Fahrzeug) oder ungewollt (z.B. Person während dem laufen verschwommen)
    • Gefahr für Verwackelungen durch die Kamera bzw. das Objektiv => Siehe als Gegenmassnahme: Bildstabilisator
  • Kurze Belichtungszeiten
    • Weniger Licht
    • Bewegungen einfrieren. z.B. einzelne Wassertropfen am Wasserfall oder Sportler in Aktion
    • Reduziert die Gefahr für Verwackler
  • Die Belichtungszeit ist eine der drei wichtigsten Parameter welche die Belichtung beeinflussen (Belichtungszeit, Blende, ISO)

 

Bildrauschen

  • Als Bildrauschen bezeichnet man eine Veränderung eines digital aufgenommenen Bildes durch störende Pixel welche heller oder anders farbig sind als benachbarte Pixel ohne einen Bezug auf den tatsächlichen Bildinhalt.
  • Das Bildrauschen ist meist unerwünscht, da es die Detail-Auflösung, also die erkennbaren Details, reduziert.
  • Teils wird es aber bewusst als Stilmittel eingesetzt.
  • Dies ist nicht das gleiche wie das „Korn“ beim analogen Filmmaterial, hat jedoch sehr ähnliche Auswirkungen.
  • Bildrauschen verstärkt sich insbesondere bei erhöhtem ISO-Wert. Neuere Kameras und insbesondere FX-Kameras haben dies jedoch immer besser im Griff.

 

Bildstabilisator

  • Ist dafür zuständig, Verwackelung des Bildes zu reduzieren
  • Ein Bildstabilisator kann entweder direkt in der Kamera (z.B: Olympus OM-D Kameras) oder im Objektiv (z.B. Nikon 24-70mm f/2.8 VR) verbaut sein.
  • Realisiert wird dies üblicherweise mit Korrekturbewegungen von Linsen-Elementen oder dem Sensor.
  • Alternativen zur Reduktion von Verwackelungen
  • Kürzel der Hersteller:
    • IS (Canon; Image Stabilisation)
    • O.I.S. (Panasonic/Leica; Optical Image Stabilisation)
    • OS (Sigma; Optischer Stabilisator)
    • VC (Tamron; Vibration Control)
    • VR (Nikon; Vibration Reduction)

 

Blende

  • Die Blende legt fest, wie weit das Objektiv geöffnet ist und somit auch, wie viel Licht auf den Sensor gelangen kann.
  • Die Blende ist eine der drei wichtigsten Parameter welche die Belichtung beeinflussen (Belichtungszeit, Blende, ISO)

 

Bokeh

  • Bokeh stammt vom japanischen Wort „Boke“ ab, welches im japanischen für unscharf / verschwommen genutzt wird.
  • Das nicht jedes „Unscharf“ gleich gut ist, zeigt die Popularität des Begriff Bokeh sehr gut auf.
  • In der Fotografie redet man von einem schönen Bokeh, wenn die Unschärfen fein und „ruhig“ darstellt. Ein schlechtes Bokeh hat man dann, wenn der unscharfe Hintergrund sehr unruhig oder grob wirkt. In diesem Fall wird er den Betrachter vom Hauptmotiv ablenken und die Wirkung des Bildes negativ beeinflussen.
  • Wenn ihr mit einer grosser Blendenöffnung darauf abzielt, das Motiv freizustellen, möchtet ihr ganz bewusst einen Teil des Bildes unscharf abbilden. Hier ist ein Objektiv mit ruhigem / schönen Bokeh sehr wichtig.

 

BQ=Bildqualität

  • Die Bildqualität bezieht sich auf diverse Kriterien welche die eine Aussage über die Abbildungsqualität einer Kamera bzw. eines Objektivs machen.
  • Ausgeschlossen ist dabei aber der ganze „künstlerische Teil“ wie Komposition, Motiv, Effekte.
  • Eine (nicht zwingend vollständige) Auflistung der Kriterien
    • Bildrauschen
    • Dynamikumfang
    • Farbtiefe
    • Farbgenauigkeit
    • Schärfe
    • Auflösung
    • Verzerrung (Distortion)
    • Chromatic Aberrations („Farbverirrungen“)
    • Flare

 

Bracketing

  • Bracketing beschreibt die Aufnahme der gleichen Szene mit leicht verschiedenen Einstellungen.
  • Die Aufnahmen werden dann durch eine Software zusammengeführt um so ein optimaleres Bild zu erhalten.
  • Am gebräuchlichsten sind Belichtungsreihen, auch auto exposure bracketing genannt.
    • Dabei zeichnen verschiedene Aufnahmen unterschiedlich starke Über- und Unterbelichtungen auf.
    • Diese können dann am PC mittels HDR-Methoden zu einem Bild zusammengerechnet werden, welches sowohl die sehr dunklen wie auch die sehr hellen Stellen richtig belichtet sind.
  • Etwas weniger verbreitet ist das Foxus Bracketing
    • Hier werden von der gleichen Szene mehrere Aufnahmen mit jeweils leicht verschobenen Fokuspunkten gemacht.
    • Fügt man die Aufnahmen zusammen, entsteht ein Bild mit grösser Tiefenschärfe.
    • Diese Methode wird vor allem bei Makroaufnahmen verwendet, da hier die Tiefenschärfe aufgrund des geringen Motivabstands besonders klein ist.

 

Brennweite

  • Die Brennweite gibt die Entfernung des Aufnahmemediums (Bildsensor, Film) zur Objektiv-Hauptebene an, so zumindest die Definition.
  • Eine grössere Brennweite fangt dabei einen kleineren Blickwinkel ein, eine kleinere Brennweite einen grösseren Blickwinkel.
  • Die Brennweite wird normalerweise auf den Objektiven aufgedruckt (z.B: 35mm oder 24-120mm)
  • Damit man die Brennweite von Objektiven an unterschiedlichen Kameras vergleichen kann, muss man aber zwingend den Crop-Faktor der Kamera beachten.
  • So hat z.B. ein Nikon 70-200mm 1:2.8E FL ED VR die Brennweite von 70-200mm nur dann, wenn es an einer Fullframe-Kamera (FX) (z.b. der D750) ist. An einer DX/APS-C Kamera (z.B. der D7200)  muss man dies aber mit dem Crop-Faktor rechnen und kommt nun auf den Brennweitenbereich von 105-300mm. Diese berechnete Brennweite nennt man „Kleinbild-Äquivalent“, da sie eben an das Kleinbild/Vollformat angepasst wurde.

 

Bulb (Beleuchtung bis loslassen)

  • Der Bulp-Modus einer Kamera erlaubt es einem, die Belichtung so lange fortzusetzen, bis man den Auslöser los lässt.
  • Aufgrund der Verwacklung wird empfohlen, dies nur in Verbindung mit einem Fernauslöser (und allenfalls einem Stativ oder ähnlichem) zu nutzen
  • Meist erreicht man den Modus, wenn man die man die Kamera auf den Modus=S (siehe Shutter-Priority) stellt und die Zeit über 30 Sekunden hinaus setzt.

 

Chromatische Aberration

 

Coma

 

Crop-Faktor (auch Formfaktor genannt)

 

Crop (sensor und zuschneiden)

 

Depth of Field

 

Diffusor

 

Distortion

 

DX

 

Dynamikumfang

 

ED

 

EV

 

Extension Tube

 

Farbtiefe

 

Festbrennweite

 

Fixbrennweite

 

Flare

 

Fokus-Stacking

 

Focus Peaking

  • Beim Focus Peaking hebt die Kamera im elektronischen Sucher und/oder in der Liveview die scharfgestellten Kanten farblich hervor.
  • Dies hilft insbesondere beim manuellen Fokussieren, da die Anzeige deutlich besser zu erkennen ist als die Beurteilung der Schärfe im kleinen Sucher.
  • Mir sind derzeit keine DSLRs mit Focus Peaking bekannt.
  • Bei den spiegellosen / mirrorless Kameras findet man es bei einigen Sony Kameras, aber z.B. auch an meiner Olympus OM-D E-M5II

Fresnel

  • Eine Fresnel Linse wurde ursprünglich für Leuchttürme entwickelt. (Siehe Wikipedia)
  • Es erlaubt kleinere und leichtere Objektive.
  • Eines der wenigen Objektive mit einer Fresnel Linse ist das Nikon AF-S 300mm, f/4E PF ED VR welches ich zu meiner Ausrüstung zählen darf. Das Objektiv ist gerade einmal 760 Gramm schwer.

FX

 

Hyperfokale Distanz

  • Bezeichnet jene Entfernung zwischen Motiv und Kamera, ab welcher bei einer bestimmten Blende und der gewählten Brennweite vom fokussierten Punkt bis unendlich alles scharf abgebildet wird.
  • Ca. ab der hälfte der hyerfokalen Distanz dient sich die Schärfenebene bis hin zur Unendlichkeit aus.

 

IQ

  • Siehe BQ

 

IS/OIS/VR/…

 

ISO

  • Mit dem ISO-Wert wird die Licht-Empfindlichkeit des Sensors (oder des Films) an
  • Bei Digitalkameras kann der ISO-Wert bei jedem Foto umgestellt werden (günstige Kompaktkameras unterstützen dies teilweise nicht manuell)
  • Eine Verdoppelung des ISO-Werts heisst, dass der Sensor oder der Film halb so viel Licht benötigt um die gleiche Belichtung des Bildes zu erreichen. (z.B. Falls bei ISO 100 eine Sekunde belichtet, reicht bei ISO 800 noch 1/8 Sekunde)
  • Die ISO ist eine der drei wichtigsten Parameter welche die Belichtung beeinflussen (Belichtungszeit, Blende, ISO)

 

Kontrast

 

LD/ud/sd

 

Lightning Ratio

 

Lightroom

 

Makrofotografie

 

MF=Manueller Fokus

  • Auch wenn heute die meisten Kameras/Objektive einen automatischen Fokus haben, gibt es weiterhin einige neue Objektive mit manuellem Fokus. Das heisst, der Fotograf muss das Objektiv selbst so einstellen, dass das Motiv scharf abgebildet wird.
  • Viele Kameras/Objektive mit automatischen Fokus können weiterhin im manuellen Fokus bedient werden. Ebenso müssen z.B. adaptierte Linsen (Nikon-F Linse an MFT/Micro Four Thirds) manuell scharf gestellt werden. Es gibt, vor allem bei MFT-Kameras, immer mehr Unterstützung wie z.B. das Focus Peaking.
  • Siehe auch AF=Automatischer Fokus

 

MFT / Micro Four Thirds

  • Micro Four Thirds (in kurz MFT oder µFT)  bezeichnet einen Standard für Systemkomponenten wie zum Beispiel Objektivanschlüsse oder Blitzlichtgeräte.
  • Der Standard wurde hauptsächlich von den Herstellern Panasonic und Olympus entwickelt.
  • Der für andere Hersteller offene, allgemeine Standard definiert unter anderem die Sensormaße, das Objektivbajonett, das Kommunikationsprotokoll und viele weitere Parameter.
  • Dies erlaubt einem z.B: sein Panasonic Lumix G 14-140mm Objektiv an einer Olympus OM-D E-M1 II Kamera zu betreiben (oder umgekehrt das Olympus 7-14mm 1:2.8 PRO an einer Panasonic LUMIX G DMC-GX80HEGK)
  • Der Crop-Faktor des MFT-Standards beträgt 2.0. (7mm MFT-Objekt ist also ähnlich wie ein 14mm an einer FX-/Vollformatkamera)

 

ND-Filter

 

Polarisationsfilter

 

Sättigung

 

Modus A=Aperture Priority (teils mit Av beschriftet)

  • Modus A steht für Aperture Priority
  • In diesem Modus wählt der Fotograf aus, welche Blende er nutzen möchte. Der Rest läuft gleich wie im Modus P (Siehe Programmautomatik)

 

Modus M=Manueller Modus

  • Modus M steht für den manuellen Modus
  • Hier hat der Fotograf die Kontrolle über alle Funktionen (je nach Kamera) und kann so unter anderem die Blende und die Belichtungszeit einstellen.
  • Siehe auch Modus=A , Modus=P,  und Modus=S

 

Modus P=Programmautomatik

  • Modus P steht für Programmautomatik
  • In diesem Modus läuft vieles analog dem Automatik-Modus der Kamera. Je nach Kameramodel kann der Fotograf aber in mehr oder weniger andere Optionen eingreifen. (Blitz, Über-/Unterbelichtung, ISO etc.)

 

Modus S=Shutter-Priority (teils mit Tv beschriftet)

  • Modus S steht für Shutter-Priority
  • In diesem Modus wählt der Fotograf aus, wie lange er belichten möchte. Der Rest läuft gleich wie im Modus P (Siehe Programmautomatik)

 

Timelapse

  • Beim Timelapse geht es darum, aus mehreren regelmässig aufgenommenen Fotos einen Video zusammenzustellen.
  • In der Blogging-Welt ist Gunther Wegner für seine Bemühungen rund um Timelapse-Aufnahmen bekannt.

 

Transmition

 

TTL

 

Verschlusszeit

 

Verzerrung

 

Vignettierung